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By Susann Busse

Welche individuellen Bildungsorientierungen entwickeln Jugendliche im Zusammenhang von Familie und Schule im Verhältnis von Transformation und Reproduktion? In diesem Band der Reihe 'Studien zur Schul- und Bildungsforschung' werden in einer qualitativen Mehrebenenanalyse sowohl die Schulkultur, die Lehrer-Schüler-Beziehungen und die familialen Beziehungen und die Jugendlichen selbst in den Blick genommen. Mit der Sekundarschule steht zudem eine spezifische Schulform im Zentrum, die in ihrer Bedeutung für die Reproduktion sozialer Ungleichheit bisher kaum Gegenstand der erziehungswissenschaftlichen Forschung warfare. Als Studie zu pädagogischen Generationsbeziehungen verbinden sich hier Schulkulturforschung und Familien- und Ungleichheitsforschung.

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Zentrale Bezugsstudien 37 in Bezug auf die Erweiterungen der schülerseitigen Positionierung zum dominanten Schulmythos in dieser Studie einbezogen wurden, konnten somit nicht nur die subjektiven Repräsentanzen der Lehrerinnen und Lehrer auch für diese Akteursgruppe entworfen werden, sondern darüber hinaus zeigen, welche Milieus in der jeweiligen Schule vertreten sind und wie sich die Schulkultur als Institution-Milieu-Komplex zusammensetzt. Diese Darstellung des Forschungsprojektes „Institutionelle Transformationsprozesse der Schulkultur in ostdeutschen Gymnasien“ – unter der Hinzunahme der genannten Anschlussprojekte von Kramer und Böhme – ist in sofern etwas ausführlicher dargestellt worden, da es auch für die zweite Bezugstudie einen zentralen Stellenwert einnimmt, vor deren Hintergrund die Untersuchung zu den Bildungsorientierungen von Jugendlichen im Zusammenspiel von Schule und Familie entstanden ist.

50 Methodische Anlage der Studie klasse, die individuellen Leistungen, sowie das Geschlecht zum Tragen. Nach diesen Kriterien wurden die Schülerinnen und Schüler ausgewählt, um dann in einem nächsten Schritt, mit insgesamt 12 Jugendlichen, ein autobiografisches-narratives Interview mit einem exmanenten, auf Familie und Schule fokussierten Nachfrageteil, durchzuführen, die mit Audioaufzeichnungen festgehalten wurden. Auf der Grundlage dieser Textsorte können die fallspezifischen Auseinandersetzungen der Jugendlichen mit den pädagogischen Generationsbeziehungen, deren Verhältnisbestimmung in Bezug auf Schule und Familie sowie Aussagen über ihre individuellen Bildungsorientierungen erhoben werden.

Wulf/Zirfaß 2001, zitiert nach Helsper 2001b), in der die Praktiken der habituellen Haltungen und Orientierungen zum Ausdruck kommen. In der reflexiven Auseinandersetzung mit der Problemstellung, dass bestimmte familiale Milieus nicht die Offenheit gegenüber einer Erhebung von einer familialen Interaktion, wie der Aufnahme einer Abendbrotszene, haben, wurde im Projektzusammenhang „Pädagogische Generationsbeziehungen in Familie und Schule“ ein abgestuftes Konzept der familialen Erhebung entworfen.

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