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By Michael Maschke

Michael Maschke analysiert die Lebenssituation behinderter Menschen empirisch fundiert und stellt den Stand und die aktuellen Entwicklungen nationaler Behindertenpolitiken in Mitgliedstaaten der Europäischen Union dar. Die Studie geht auf die Wechselwirkungen zwischen der Behindertenpolitik der european und der Nationalstaaten ein. Auf der foundation des Vergleichs der nationalen Politiken und der Gegenüberstellung mit den jeweiligen Lebenslagen behinderter Menschen werden Schlussfolgerungen und Implikationen für die Gestaltung von Behindertenpolitik abgeleitet.

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2 Möglichkeiten der Ausnahme-Regel-Konstruktion für Hilfeleistungen Kategorisierung nach der Definition (Feststellung von Behinderung) Klassifikation und Bedarfsprüfung ja nein ja nein Behinderung (notwendige) und Bedarf (hinreichende) Vorraussetzung Bedarfsgerechte Leistungen ohne Kategorisierung Pauschale Leistungen an behinderte Personen Universalistische Leistungen oder Leistungen anderer sozialpolitischer Bereiche Da im Gegensatz zu anderen Sozialpolitikbereichen, wie Arbeitsmarkt- oder Rentenpolitik28, aufgrund der Vielzahl der Definitionen und Klassifikationen von Behinderung kaum Vergleiche zwischen den nationalen Behindertenpolitiken möglich waren, wurden in jüngster Zeit zwei große vergleichende Studien (Council of Europe 2002; Europäische Kommission 2002b) zur Festsetzung von Behinderung in den Mitgliedsländern der EU in Auftrag gegeben.

26 Hinzu kommt, dass immer weitere Lobbygruppen mit einer spezifischen chronischen Krankheit oder Behinderung ein großes Interesse an der Expansion des Behinderungsbegriffes haben, damit auch ihre Behinderung in den staatlichen Katalog der anerkannten Behinderungen (Baremas) aufgenommen wird und sie Anspruch auf die Hilfen der Behindertenpolitik haben. 27 Und selbst universalistische Leistungen werden nur an Staatsbürger und eben nicht an alle vergeben, worin gerade der Mechanismus der Staatsbürgerschaft besteht.

1 Konzepte von Behinderung 35 USA weit verbreitete Definition des Disability Statistics Center der University of California. Behinderung wird hier auf zwei Weisen definiert: Ä  DOLPLWDWLRQLQDFWLYLW\LHZRUNLQJDWDMREGRLQJZRUNDURXQGWKHKRXVHRUJRLQJWRVFKRRO DQG  DOLPLWDWLRQLQRQHRUHPRUHDFWLYLWLHVRI GDLO\OLYLQJ $'/V LHGLIILFXOW\LQSHUIRUPLQJ EDVLFVHOIFDUHWDVNV LQFOXGLQJEDWKLQJGUHVVLQJWRLOHWLQJJHWWLQJLQDQGRXWRIEHGRUFKDLUIHHG LQJ RQHVHOI DQG ZDONLQJ DFURVV WKH URRP  ZLWKRXW the help of another person or special equipPHQW³ YJO7UXSLQ5LFH0D[  'DPLW VWHKW GDV |NRQRPLVFKH 0RGHOO LQ GHU 7UDGLWLRQ GHV V\VWHPWKHRUHWLVFKHQ XQG GHV JHVHOOVFKDIWVWKHRUHWLVFKHQ 3DUDGLJPDV %OHLGLFNV 'LHVH EHLGHQ 0RGHOOH YRQ %HKLQGHUXQJ GDVELRPHGL]LQLVFKHXQGGDV|NRQRPLVFKHVLQGIU%LFNHQEDFKGLHEHLGHQLQGHU5HDOLWlW YRUKHUUVFKHQGHQ6WDQGDUGPRGHOOH9RQLKQHQJUHQ]WHUGDVVR]LDOSROLWLVFKH0RGHOODEGDV HU IU LQQRYDWLYHU XQG NRPSOH[HU KlOW ,Q GLHVHP 0RGHOO VDPPHOQ VLFK HLQH 5HLKH YRQ 9RUVWHOOXQJHQ EHU %HKLQGHUXQJ GLH DXV ]ZHL +DXSWTXHOOHQ JHVSHLVW ZHUGHQ ]XP HLQHQ DXVGHU6R]LRORJLHXQG6R]LDOSV\FKRORJLHXQG]XPDQGHUHQDXVGHQDisability Studies und GHU%HKLQGHUWHQEHZHJXQJ$QKlQJHUGLHVHV0RGHOOVEHJUHLIHQ%HKLQGHUXQJDOVHLQVR]LDO NRQVWUXLHUWHV3KlQRPHQGDVVLFKLQGHQ(LQVWHOOXQJHQJHJHQEHUEHKLQGHUWHQ0HQVFKHQLQ ,QVWLWXWLRQHQXQGVR]LDOHP9HUKDOWHQQLHGHUVFKOlJW %DUQHV0HUFHU6KDNHVSHDUH XQG ]X EHQDFKWHLOLJHQGHQ /HEHQVEHGLQJXQJHQ IU VLH IKUW YJO %LFNHQEDFK    'DV VR]LDOSROLWLVFKH0RGHOOHQWVSULFKWDOV+DQGOXQJVPRGHOOGHPLQWHUDNWLRQLVWLVFKHQ3DUDGLJ PD%OHLGLFNVVRZLHGHQREHQEHVFKULHEHQHQ3DUDGLJPHQ        XQG  YRQ3IHLI IHU   (LQH LQ GHQ Disability Studies oft zitierte Beschreibung des sozial-politischen 0RGHOOVYRQ%HKLQGHUXQJLVW Ä,QRXUYLHZLWLVVRFLHW\ZKLFKGLVDEOHVSK\VLFDOO\LPSDLUHGSHRSOH'LVDELOLW\LVVRPHWKLQJLP SRVHGRQWRSRIRXULPSDLUPHQWVE\WKHZD\ZHDUHXQQHFHVVDULO\LVRODWHGDQGH[FOXGHGIURPIXOO participation in society.

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