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By Paulo Coelho, Ursula Illert, Diogenes Verlag AG

Sie waren Jugendfreunde, ehe sie sich aus den Augen verloren. In Madrid treffen sie sich wieder: sie, eine angehende Richterin, die das Leben gelehrt hat, stark und vernünftig zu sein; er, Weltenbummler und sehr undogmatischer Seminarist, der vor seiner Ordination Pilar noch einmal wiedersehen will. Beide verbindet ihr Drang, aus ihrem sicheren Leben auszubrechen und ihre Träume zu wagen.

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Mein Leben

Heute kennt guy Marcel Reich-Ranicki vor allem als wortgewaltigen Kritiker, der über viele Jahre mit der ZDF-Sendung "Das literarische Quartett" Literatur einem breiten Publikum nahe brachte. In seinen Memoiren lernt guy ihn als einen Menschen kennen, dessen Schicksal eng mit dem bedrückendsten Teil der Geschichte dieses Jahrhunderts verknüpft ist.

Das Wochenende

Ein Deutscher Sommer, die Vergangenheit wird lebendig. Nach zwanzig Jahren im Gefängnis ist er überraschend begnadigt worden. Christiane, seine Schwester, will sein erstes Wochenende in Freiheit mit einem Dutzend regulate Freunde feiern, in einer verfallenen Villa auf dem Land, ohne Reporter und Kameras.

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Der Andere blieb dort in meinem Zimmer und sah mich an, -4 2 - doch ich habe ihn nie wieder hereingelassen, obwohl er immer wieder versucht hat, mich zu erschrecken, mich auf das Risiko aufmerksam zu machen, das ich einging, wenn ich nicht mehr an die Zukunft dachte. « ›Diese Geschichte hat er bestimmt erfunden. Sie ist zwar hübsch, aber wahr ist sie nicht‹ dachte ich, während wir weiter nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchten. Saint-Savin bestand aus nicht mehr als dreißig Häusern, und wenn wir nichts fanden, würden wir genau das tun müssen, was ich vorgeschlagen hatte, nämlich in eine größere Stadt fahren.

Du machst mich glücklich. « »Weil auch du dich verändert hast. « Die Andere verfolgte mich den ganzen Morgen lang. Sie versuchte, sich mir aufs neue zu nähern. Dennoch wurde ihre -5 9 - Stimme von Minute zu Minute leiser, ihr Bild begann sich allmählich aufzulösen. Ich erinnerte mich an das Ende von Vampirfilmen, wo das Ungeheuer zu Staub zerfällt. Wir kamen an einer anderen Säule mit einer Mariengestalt vorbei. « fragte er. »An Vampire. An die Wesen der Nacht, die in sich selbst eingeschlossen sind und verzwe ifelt nach Gesellschaft suchen.

Mir fällt es schwer, seinen Worten zu folgen. Er bemerkt es. »Sie ist das weibliche Antlitz Gottes. « Er bringt diese Worte mühsam hervor, beinahe widerwillig, als würde er eine Sünde begehen. « frage ich. Ich warte darauf, daß er es mir genauer erklärt, doch er redet nicht weiter. Minuten vorher hatte ich noch ironisch seinen Katholizismus belächelt. Jetzt klangen seine Worte für mich wie eine Blasphemie. »Wer ist die Jungfrau? « hake ich nach. -4 8 - »Es ist nicht einfach zu erklären«, sagt er und scheint sich immer unbehaglicher zu fühlen.

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