Download Alkohol — Tabak — Medikamente by M. Reker, G. Kremer (auth.), Dr. Thomas Poehlke, Dr. Ingo PDF

By M. Reker, G. Kremer (auth.), Dr. Thomas Poehlke, Dr. Ingo Flenker, Dr. Martin Reker, Priv.-Doz. Dr. Thomas Reker, Dipl.-Psych. Georg Kremer, Priv.-Doz. Dr. med. Anil Batra (eds.)

Die Beiträge des vorliegenden Bandes aus der Reihe Suchtmedizin basieren auf langjährigen Erfahrungen von Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern in der Behandlung Abhängiger. Die multiprofessionale Ausrichtung macht deutlich, dass eine zeitgemäße Behandlung nicht ohne den Wissensaustausch verschiedener Professionen möglich ist. Ein wichtiger Schritt zur Sensibilisierung für diese Thematik im ärztlichen Bereich wurde durch die Bundesärztekammer vollzogen, die ein Curriculum "Suchtmedizinische Grundversorgung" etablierte und somit die Fachkunde auf diesem Gebiet empfahl. Somit wird der Erkenntnis Rechnung getragen, dass ein großer Teil der Betroffenen Kontakt zu Ärzten hat, hier aber oft die mangelhafte ärztliche Ausbildung oder allgemein kommunikative Probleme eine aktive Bearbeitung der Problematik erschwert. Der vorliegende Band stellt eine praxisnahe Betrachtung dieser Schwierigkeiten in den Vordergrund und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. Neben Ärzten, Mitarbeitern von Suchtberatungsstellen, Behörden u. Justiz wird auch die interessierte Öffentlichkeit von dieser Publikation profitieren.

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Jugend, Freizeit, Geschlecht: Der Einfluß gesellschaftlicher Modernisierung

Das vereinte Deutschland existiert bereits seit sieben Jahren. Zum Zeitpunkt der Erhebung 1990/91 hatte guy sich noch nicht so richtig an den Zustand der Vereinigung gewohnt und schuf fur diese ungewohnte state of affairs die bei den Begriffe 'alte' und 'neue' Bundeslander. Eine solche Bezeichnung birgt die noch vorhandenen Unterschiede zwischen den ehemals getrennten Staa ten in sich.

Der Kampf um Arbeit: Dimensionen und Perspektiven

Angesichts der Veränderung der Arbeit hat auch der Arbeitskampf in den letzten Jahren einen Wandel durchlaufen. Der vorliegende Band gibt nun einen interdisziplinären Überblick hinsichtlich der rechtlichen und ökonomischen Bedingungen des Arbeitskampfes, seinen internationalen Dimensionen in Europa und liefert Einsichten in individuelle und kollektive Formen und Praktiken des Kampfes um und für Arbeit.

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Die folgenden Ausfiihrungen und Beispielfragen lehnen sich an die ErHiuterungen zum SCAN (Schedules for Clinical Assessment in Neuropsychiatry, WHO, Genf. Deutsche Fassung: Zentrales Institut fUr Seelische Gesundheit, Mannheim) an. B. Kritik durch Kollegen, Arbeitgeber oder Partner); • kurnulative Effekte standigen bzw. langjahrigen starken Trinkens: Ritson (1997) fiihrt dazu auf: Familienprobleme, Scheidung, Obdachlosigkeit, Arbeitsschwierigkeiten, Arbeitslosigkeit, Schulden, haufige Verurteilungen wegen Trunkenheit, Betrug, Landstreicherei.

Ihr Verhalten bleibt aber funktional im Dienste der Familie, wahrend eigene innere Bediirfnisse vernachlassigt bleiben. Die Pravalenz psychiatrischer St5rungen ist auch bei erwachsenen Kindern von Problemtrinkern deutlich erhoht (Cuipjers et al. 1999). Insofern steht bei der Arbeit mit allen Kindern aus suchtkranken Familien die Sorge fur und die Selbstfiirsorge von diesen Kindern im Vordergrund, selbst wenn sie schon lange Erwachsene geworden sind. Ein zentraler Ansatzpunkt in der Arbeit mit erwachsenen Angehorigen von Suchtkranken ist der angesprochene Gesichtspunkt der Selbstfursorge, seien es Partner, Eltern oder erwachsene Kinder von Suchtkranken.

Eine derartige Strategie erhoht die Wahrscheinlichkeit, daB sich die Patienten auch auf eine vertiefende Diagnostik einlassen. Nicht angezeigt sind Gesprachsstrategien, die darauf abzielen, den Patienten friihzeitig zu klassifizieren (etwa "Sie haben da offensichtlich ein riesiges Problem. ") und durch diese direktiv-aggressive Konfrontation zur Verleugnung von Konsumgewohnheiten beitragen. Ebenso wenig angezeigt sind Strategien, die dem Patienten ein eventueIles Alkoholproblem explizit oder implizit zum Vorwurf machen und ihn auf Distanz bzw.

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